Beeindruckende Blicke in die schönsten Bibliotheken der Welt

 

(red). Von den Lesestuben der mittelalterlichen Klöster über die prunkvollen Hofbibliotheken des europäischen Barock bis zu den großen Nationalbibliotheken waren und sind Bibliotheken der Ort, an dem das kulturelle Erbe der Menschheit bewahrt wird.
Der Fotograf Guillaume de Laubier hat über zwanzig der schönsten Bibliotheken der Welt bereist: Darunter die Klosterbibliothek in St. Gallen und die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar, die Nationalbibliotheken in St. Petersburg, Prag und Wien sowie die New York Public Library und die Library of Congress in Washington. Im Spiel mit Licht und Perspektive lässt der Fotograf die überwältigende Wirkung bedeutender Bibliothekssäle vor unseren Augen entstehen. Viele ganzseitige Abbildungen und ausklappbare Panoramatafeln vermitteln ein geradezu räumliches Gefühl der historischen Bauten und ihrer kostbaren Bestände.
Der Autor Jacques Bosser hat die vielfältigen Entstehungsgeschichten der Bibliotheken zusammengetragen. Er erzählt von ihren architektonischen Besonderheiten und von berühmten Persönlichkeiten, die dort gewirkt haben. So erfahren wir, dass Goethe als Minister in Weimar erstmals Mahngebühren für säumige Ausleiher eingeführt hat, oder auch, dass die berühmte Bibliothek des Trinity College in Dublin bei ihrer Gründung gerade einmal dreißig Druckwerke und zehn Handschriften aufweisen konnte. Ergänzt wird der Band durch ein aktuelles Verzeichnis der Adressen, Öffnungszeiten und Sammelgebiete der jeweiligen Bibliotheken.

„Die schönsten Bibliotheken der Welt“ ist erschienen bei Knesebeck, Gebunden, 248 Seiten mit 190 farbigen Abbildungen, ISBN 3-89660-180-6, Preis: 49,90 Euro.

Ebenfalls interessant:

„Die Bibliothek – Kulturgeschichte und Architektur von der Antike bis heute“, ebenfalls bei Knesebeck, Gebunden, 320 Seiten mit 300 farbigen und schwarz-weißen Abbildungen, ISBN 978-3-86873-611-3, Preis 49,95 Euro (bereits im Oktober 2013 erschienen)

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