Landkreis Gießen (red). Das Schadstoffmobil ist ab Donnerstag, 14. Februar, wieder auf Tour: Es macht in jedem Ort im Landkreis Gießen sowie an verschiedenen Standorten in der Stadt Gießen Station. Privatpersonen können dort zum Beispiel Farben, Batterien oder Spraydosen abgeben.

Kostenlos angenommen werden aber auch Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren, Kleber, Lacke oder Pflanzenschutzmittel. Privatpersonen können auch Altmedikamente oder Elektrogeräte bis zur Größe eines Toasters zum Mobil bringen. Nur die Entsorgung von Feuerlöschern wird pro Stück berechnet. Das Team des Schadstoffmobils nimmt Schadstoffe in Gefäßen bis 20 Liter Fassungsvermögen und bis zu einer Gesamt-Höchstmenge von 100 Kilogramm pro Anlieferer entgegen.

Ausgehärtete Wandfarbe (Dispersionsfarbe) ist nicht schadstoffhaltig und kann über die Restmülltonne entsorgt werden. Vollständig entleerte Eimer von Wandfarben gehören in die gelbe Tonne, ebenso völlig leere Spraydosen. Spraydosen mit Resten hingegen müssen in die Schadstoffsammlung. Im Zweifelsfall helfen die Experten am Mobil weiter.

Auf keinen Fall sollten Anlieferer schon vor dem Eintreffen des Schadstoffmobils Abfälle am Standort deponieren und sich entfernen. Schon aus Sicherheitsgründen ist das untersagt, weil beispielsweise spielende Kinder sich an den Gebinden zu schaffen machen könnten. Wer Abfälle entsorgen möchte, muss diese persönlich dem Team des Schadstoffmobils übergeben.

In den Abfuhrkalendern von Stadt und Landkreis Gießen ist der nächstgelegene Stopp des Schadstoffmobils jeweils eingetragen. Die Gießener Termine werden zudem über eine Anzeige in den Tageszeitungen veröffentlicht, im Kreisgebiet im jeweiligen Amtsblatt der Gemeinde oder Stadt. Sämtliche aktuelle Abfuhrtermine sind auch im Internet einsehbar (http://www.lkgi.de/ unter „Abfuhrkalender“). Dort sind auch die Standorte des Schadstoffmobils jeweils auf einer Karte abgebildet.

Wer die Termine des Schadstoffmobils in seiner direkten Umgebung nicht wahrnehmen kann, kann die festen Abgabetermine nutzen.