Fahrrad-Boom in Deutschland

 

Fahrrad_Dieter Schütz_pixelio.de[1]

Mittelhessen (red) – Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Das Fahrrad erfreut sich äußerst großer Beliebtheit: Mehr als drei Viertel aller Deutschen leben in einem Haushalt mit Fahrrad. 38 Prozent treten mehrmals in der Woche in die Pedale, 14 Prozent davon sogar täglich. Und es gibt noch Luft nach oben: Jeder Dritte möchte das Fahrrad als Verkehrsmittel in Zukunft gerne häufiger nutzen.

Aus Sicht einer Krankenkasse ist dieser Trend sehr erfreulich: „Wer sich mit dem Fahrrad fortbewegt, tut sich damit eine Menge Gutes“, sagt Heiko Langer vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Marburg. „Besonders jetzt im Frühling ist es reizvoll, sich auf den Sattel zu schwingen und nach Monaten der Dunkelheit und Kälte die aufblühende Natur zu erkunden.“

Hinzu kommt: Die positiven Effekte auf die Gesundheit sind beim Fahrradfahren vielfältig.

Kräftigung der Atemwege
Beim Fahrradfahren wird die Lunge im gleichmäßigen Rhythmus mit Sauerstoff gefüllt. So lässt sich Infektionen der Atemwege vorbeugen, und bestehende Atemwegserkrankungen können gelindert werden.

Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems
Fahrradfahren regt den Blutkreislauf an, steigert das Schlagvolumen des Herzens und vergrößert das Blutvolumen. Somit leistet es eine wertvolle Vorsorge gegen Bluthochdruck und Herzinfarkt.

Senkung des Cholesterinspiegels
Durch die bessere Durchblutung beim Radfahren wird schädliches Cholesterin abgebaut, das zur Verkalkung der Blutgefäße beiträgt.

Aufbau der Rückenmuskulatur
Regelmäßiges Radfahren stärkt die Rückenmuskulatur und beugt schmerzhaften Verspannungen vor. Bei bestehenden Rückenleiden kann es zur Linderung und Heilung beitragen.

 

Das Fahrrad ist idealer Fitmacher.  Foto: Dieter-Schütz_pixelio.de

 

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