Landkreis Gießen (red). Es geht um die sprichwörtliche Qual der Wahl: 21 Bewerbungen liegen der Jury für den Förderpreis „Kulturregion Landkreis Gießen“ vor. Während der jüngsten Sitzung in der Kreisverwaltung am Gießener Riversplatz berieten die Jurymitglieder um Landrätin Anita Schneider über die vielfältigen Vorschläge, die für die zweite Auflage des Preises eingegangen sind. Theater, Gesang, gesellschaftliche Projekte – die Vielfalt ist erneut groß und die Auswahl nicht einfach.

Viele neue Bewerber stellten ihre Projekte und Themen vor. „Die Bewerbungen zeigen wieder, wie viel Tiefgang und welche Breite kulturelles Engagement in unserer Region hat“, sagt Landrätin Anita Schneider, die ebenfalls zur Jury gehört. „Es ist beeindruckend, welche Projekte angestoßen worden sind. Alle miteinander bringen Menschen zusammen und verdienen große Anerkennung. Die Auswahl fällt entsprechend schwer.“

Das Schwerpunktthema für 2018 lautete „Kultur im Wandel der Zeit: Gestern, heute, morgen“. Welches der Projekte am besten dazu passt und mit dem Förderpreis „Kulturregion Landkreis Gießen“ gewürdigt wird, das wird die Jury in Kürze bekanntgeben. Am 15. Januar endete die Frist für das Einreichen von Bewerbungen. Interessierte Vereine, Initiativen, Institutionen und Einzelpersonen können sich aber schon jetzt auf eine Neuauflage einstellen – die Jury hat dazu bereits ein neues Schwerpunktthema ausgewählt: „grenzen_los kultur“. „Wir freuen uns über neue Projekte und möchten alle Interessierten herzlich zur Teilnahme einladen“, sagt Torsten Denker, Leiter der Volkshochschule des Landkreises Gießen.

Der Förderpreis „Kulturregion Landkreis Gießen“

Seit 2017 wird der Förderpreis „Kulturregion Landkreis Gießen“ ausgelobt. Das Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro wird auf drei Erstplatzierte verteilt (Erster Preis: 5000 Euro, Zweiter Preis: 3000 Euro, Dritter Preis: 2000 Euro). Eine zehnköpfige Jury, zu der unter anderem Landrätin Anita Schneider, die Intendantin des Gießener Stadttheaters, Cathérine Miville, Prof. Ansgar Schnurr vom Institut für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität und Lichs Bürgermeister Bernd Klein als Vorsitzender der Bürgermeister-Kreisversammlung gehören, bewertet die Bewerbungen unter anderem nach dem Bezug zum jährlich wechselnden Schwerpunktthema, der Relevanz für die Bürger und einem lokalen oder regionalen Bezug sowie der Stärkung der Lebensqualität. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und zur Besetzung der Jury gibt es im Internet unter www.lkgi.de, Menüpunkt „Freizeit, Tourismus, Kultur“.

 

 

Bildunterschrift: Schwierige Wahl: Die Mitglieder der Jury um Landrätin Anita Schneider (Mitte) beim Beraten über die Vorschläge für den Förderpreis „Kulturregion Landkreis Gießen“. (Foto: Landkreis Gießen)