Harte Schale, gesunder Kern – Warum Nüsse nicht nur zu Weihnachten auf den Speiseplan gehören

 

Mittelhessen (red) – Walnüsse, Haselnüsse, Erd- oder auch Paranüsse: Ihre gesundheitsfördernde Wirkung ist vielseitig. Wer regelmäßig Nüsse knabbert, mindert das Risiko für koronare Herzkrankheiten, da sie den Anteil des LDL-Cholesterins im Blut senken. Zudem sind sie reich an Vitaminen, darunter an Vitamin E, das Herz und Gefäße stärkt. „Mit einer Hand voll Haselnüsse ist der Tagesbedarf eines Erwachsenen an diesem wichtigen Vitamin bereits gedeckt”, erklärt Heiko Langer vom KKH-Serviceteam in Marburg.

In vielen Familien dürfen sie auf Weihnachtstellern zwischen Zimtsternen, Lebkuchen, Schokoladenkringeln und Mandarinen nicht fehlen. „So manch einer verzichtet allerdings darauf, weil Nüsse einseitig als Kalorienbomben verschrien sind”, sagt Langer. Richtig ist: Walnüsse, Mandeln und Co. haben einen hohen Fettgehalt und damit einen hohen Kaloriengehalt. Nüsse sollten daher in Maßen verzehrt werden. Ideal ist eine Tagesmenge von 20 bis 40 Gramm, je nach Nussart.

Bei den Fetten in Nüssen handelt es sich überwiegend um ungesättigte Fettsäuren. Im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch Arteriosklerose erhöhen, sind sie gesund und lebenswichtig. Darüber hinaus unterstützen sie die Gefäße, mindern das Risiko für Infarkte und können sogar einigen Krebsarten vorbeugen, wie etwa Brust-, Lungen- und Prostatakrebs.

Deshalb sollten Nüsse nicht nur in der Weihnachtszeit gegessen werden, denn kaum ein Nahrungsmittel enthält in konzentrierter Form so viele Nähr- und Vitalstoffe.

 

Kleine Vitaminbomben.   Foto: birgitH_pixelio.de

 

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