(red). Die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH (RMG) schreibt für 2019 zum vierten Mal einen eigenen mittelhessischen Bildungspreis für Projekte aus der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) aus. Das Regionalmanagement und sein Netzwerk Bildung wollen so die Begeisterung für MINT-Fächer und deren Weitergabe fördern, wie RMG-Geschäftsführer Jens Ihle jetzt in Gießen sagte. Der alle zwei Jahre vergebene und mit 2500 Euro dotierte „MINTmit“-Preis soll Projekte in diesem Bereich sichtbar machen und zur Nachahmung anregen.

Nach der guten Zusammenarbeit im Jahr 2017 findet die Ausschreibung zum zweiten Mal mit Unterstützung der in Heuchelheim ansässigen Schunk Group statt, die als Sponsor das Preisgeld stiftet.
„Als Technologie-Unternehmen brauchen wir MINT“, sagte Dr. Arno Roth, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Schunk Group.
„Wir können nicht genügend Ingenieure haben.“ „Fachkräfte in diesem Bereich sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Bildungsregion Mittelhessen, die stark in Handwerk und Industrie ist“, ergänzt Jens Ihle. Daher liegt die Förderung der MINT-Fächer auch dem Regionalmanagement am Herzen.
Die Schirmherrschaft übernimmt wieder Mathematikum-Direktor und Mittelhessen-Botschafter Professor Albrecht Beutelspacher.
Die Jury sucht Projekte oder Initiativen, die MINT vermitteln oder dazu motivieren“, sagte Beutelspacher. Neben dem Preisgeld wartet auch ein Wander-Preis auf die Gewinner.

Im ersten Quartal 2019 soll der Sieger von der Jury aus Mitgliedern des Netzwerks Bildung Mittelhessen gekürt werden; Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 31. Januar 2019.
„Jeder kann sich mit einer guten Idee bei uns bewerben!“, betonte Dr. Gerd Hackenberg (Industrieund Handelskammer Lahn-Dill), der den Vorsitzend des Netzwerks Bildung im Regionalmanagement vor kurzem von Dr. Martin Pott von der Handwerkskammer Wiesbaden übernommen hat.
Erstmals wurde der Preis 2013 verliehen. Damals wählte die Jury das Projekt „MINT³-Camp“ zum Sieger. Die drei Schulen Johanneum Gymnasium Herborn, Martin-Luther-Schule Marburg und Philippinum Weilburg hatten sich zusammengetan, um in einem jährlichen Camp eine Woche lang ausgewählten Schülerinnen und Schülern der 9. Jahrgangsstufe gemeinsam die Lust am Experimentieren zu ermöglichen.
Bis zu vier Teams aus den Jahrgangsstufen fünf bis zehn präsentieren bereits seit 2013 jedes Jahr MINT-Themen an unterschiedlichen Orten in ganz Mittelhessen – jeweils unterstützt von lokalen Sponsoren.
Wir sind gespannt auf neue Ideen und Initiativen, die das Ziel haben, MINT zu vermitteln“, sagte abschließend Jens Ihle.
Das Regionalmanagement wolle durch den Preis einerseits für Berufe aus diesen Bereichen werben und andererseits die Begeisterung junger Menschen für technische Arbeitsfelder wecken.

Die Ausschreibung und weitere Informationen gibt auf der Website http://mittelhessen.eu/mintmit.

Foto: Lochmüller