Marburg (red). Das Bewohnernetzwerk für soziale Fragen (BSF) am Richtsberg ist einer der größten freien Träger der Jugendhilfe in Marburg. Mit knapp 750.000 Euro Zuschuss fördert die Stadt Marburg das BSF in diesem Jahr.

Seit über 45 Jahren arbeitet das BSF im und für den bunten Stadtteil Richtsberg mit seinen rund 9000 Einwohner/innen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BSF bieten Beratung für so gut wie jede Lebenslage an – unter anderem bei Familien- und Gesundheitsproblemen, in Erziehungsfragen, dem Umgang mit Behörden und Ämtern, dem Ausfüllen von Formularen, Wohnungsproblemen und vielem mehr.

Ein großes Tätigkeitsfeld des BSF ist die Jugendarbeit mit einem offenen Jugendclub, Freizeiten, Ferienangeboten, Sportevents, Hilfe bei Job- und Ausbildungsplatzsuche, Mädchen- und Jungenangeboten oder einem PC- und Medientreff. Dazu kommen Frauenarbeit – unter anderem mit Gruppenangeboten für verschiedene Nationalitäten – sowie Angebote für Kinder mit besonderem Förderbedarf und das Engagement für die Stadtteilentwicklung.

Fast eine dreiviertel Million Euro Zuschuss erhält der BSF als freier Träger der Jugendhilfe und Gemeinwesensarbeit dafür 2018 von der Stadt.

Über vier Millionen Euro Zuschüsse sind es insgesamt, die die Stadt Marburg dieses Jahr an Vereine, Initiativen, Gruppen und Einrichtungen freier Träger in den Bereichen Soziales, Jugendhilfe, Familien, alte Menschen, Menschen mit Behinderung, Gleichberechtigung, Migration, Wohnungslose und andere Aktivitäten in der Wohlfahrtspflege zahlt. Allein im Bereich Jugendhilfe unterstützt die Stadt die Arbeit der Freien Träger mit über 2,7 Millionen Euro. Das sind acht Prozent mehr als 2017.

Für Jugendhilfe und Gemeinwesensarbeit erhält das Bewohnernetzwerk für soziale Fragen (BSF) in diesem Jahr fast eine dreiviertel Million Euro von der Stadt Marburg. (Foto: Stadt Marburg)