Zuschuss für Auszubildende möglich

 

Mittelhessen (red) – Jugendlichen, die während ihrer Berufsausbildung nicht bei ihren Eltern wohnen, kann die Agentur für Arbeit eine Berufsausbildungsbeihilfe, BAB, zahlen.

Der Zuschuss zur Ausbildungsvergütung werde gewährt, wenn die Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf stattfindet, der Ausbildungsort von der elterlichen Wohnung aus nicht in angemessener Zeit erreicht werden kann und der Jugendliche deswegen nicht mehr bei den Eltern wohnt. Mit der Leistung soll sichergestellt werden, dass eine berufliche Ausbildung nicht aus finanziellen Gründen scheitert, heißt es bei der Arbeitsagentur weiter. Bei der Berechnung der Beihilfe wird der Bedarf für den Lebensunterhalt und für die Ausbildung berücksichtigt. Auf diesen Bedarf werden die Einkommen des Auszubildenden, der Eltern und des Ehegatten in bestimmtem Umfang angerechnet. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, besteht Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe ab dem Monat, in dem der Antrag gestellt wird, frühestens jedoch ab dem Beginn der Ausbildung. Eine rückwirkende Gewährung sei nicht möglich. Um zu gewährleisten, dass die jungen Menschen ihren Lebensunterhalt von Beginn der Lehre an mit der Berufsausbildungsbeihilfe bestreiten können, sei es wichtig, die Antragsformulare schnellstmöglich wieder bei der Arbeitsagentur einzureichen. Der von der zuständigen Kammer eingetragene Ausbildungsvertrag könne nachgereicht werden, es genüge zunächst eine Bescheinigung des Arbeitgebers.

Mit dem „BAB-Rechner” unter www.babrechner.arbeitsagentur.de können Auszubildende mit wenigen Klicks im Internet ermitteln, ob und in welcher Höhe ihnen BAB zusteht. Die Arbeitsagentur weist allerdings ausdrücklich darauf hin, dass das Ergebnis rechtlich nicht bindend sei. Weitere Informationen und Anträge zur Beihilfe gibt es bei der Arbeitsagentur Gießen unter der gebührenfreien Rufnummer 0800-4555500.

 

Finanzielle Hilfe für Auszubildende.     Foto: Agentur für Arbeit

 

 

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